Zurück zur Konzerteliste   

Institute Start Page

 

 

16. Klavierabend                                    

 

Platzreservationen  zu den Konzerten sind möglich unter  0049(0)7624 – 989460   

oder   info@institut-fuer-bildnerisches-denken.de

 

Eintritt frei; ein Beitrag in die Institutskasse ist erwünscht.  /  Nach den Konzerten Apéro.

 

 

 

 

GÉRARD GASPARIAN  /  Paris

 

Samstag, 9. Juli 2005, 20 Uhr 

 

Presse               Gérard Gasparian

 

 

 

Programm:

 

Komitas 

Ludwig van Beethoven 

Robert Schumann   

Gérard Gasparian

Arno Babadjanian 

 

4 Tänze

Klaviersonate Nr.28

Fantasie op.17

Klaviersonate

Danse de Vagharshapat

 

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung mit Arbeiten von Gerd Jansen und Karl Pflüger steht im Institut für bildnerisches Denken in Grenzach-Wyhlen wieder eine hochkarätige musikalische Veranstaltung an: ein Klavierabend mit Gérard Gasparian. Der in Paris lebende, armenische Pianist und Komponist hat sich für das Konzert Werke von Komitas, Ludwig van Beethoven, Robert Schumann und ein eigenes Werk vorgenommen.

Das Konzert bietet die äußerst seltene Gelegenheit, Klavierwerke des armenischen Komponisten Komitas hören zu können. Komitas, der die Volksmelodien seines Landes sammelte und studierte, von Debussy übrigens hochgeschätzt, zerbrach innerlich um 1915 an den Greueltaten, die die türkischen Besatzer in seinem Land anrichteten. Die Tänze die Gérard Gasparian von Komitas spielen wird, sollen in diesem Zusammenhang eine kleine Hommage an diesen großen Musiker sein.

Die Klaviersonate Nr. 28, in der Beethoven neue formale Zusammenhänge erprobte, passt aus diesem Grund auch sehr gut zu der anschließenden, großen Klavierfantasie von Robert Schumann, denn auch dieses Werk ist formal ungewöhnlich und bietet alle Schattierungen des Ausdrucksmöglichen. Zum Schluss wird Gérard Gasparian eine eigene, sehr quirlige Sonate spielen, und damit wird unmissverständlich klar: hier ist nicht nur ein hervorragender Pianist, sondern auch ein Komponist mit Ideen und mit der genauen Kenntnis der Möglichkeiten seines Instruments. So steht dieses Konzert ganz in der faszinierenden Tradition der großen östlichen Pianisten-Komponisten.

Der 1960 im armenischen Erevan geborene Gérard Gasparian lebt seit 30 Jahren in Paris. Maßgeblich beeinflusst wurde er als Schüler des rumänischen, 1996 verstorbenen, legendären „Bruckner-Dirigenten“ Sergiu Celibidache. Zuletzt ist Gérard Gasparian durch seine Konzert-Tournee durch Russland mit  Rachmaninov’s Klavierkonzerten und einem vielumjubelten Konzert in der Pariser Salle Cortot hervorgetreten. Auch dieses Konzert im Institut in Grenzach-Wyhlen wird wieder möglich durch die langjährige persönliche Verbindung von Christine und Gerd Jansen zu diesem Pianisten.

 

Zurück zur Konzerteliste   

Institute Start Page