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„Mir scheint wesentlich der Zug übergreifender Zusammensicht unterschiedlicher künstlerischer und außerkünstlerischer Disziplinen. Die gedankliche Dichte wie die handwerkliche Präzision, die Phantasie wie die Beherrschtheit bieten dafür in Gerd Jansen beste Vorraussetzungen, zumal der Respekt vor der Qualität anonymer Leistung ebenso sehr von außen her den Maßstab setzt wie von innen her der hohe Anspruch an das, was er selbst tun will und wie er es tut. Der Umgang mit den Geheimnissen von Zahl und Maß, die zwar als äußere Gegebenheiten und Setzungen überprüfbar sind, als die Erzeuger und Freisetzer von Kräften aber in ihrer Wirkung und Wirkmöglichkeit rätselhaft bleiben, setzt nicht nur vertieftes Tun voraus, innere Sammlung, eigene Feingestimmtheit, sondern auch das Äußerste an handwerklicher Sorgfalt und Beherrschung. … alles Improvisieren, alle Zeugung aus dem Impuls des Augenblicks bleibt aus dem Spiel; alles Spektakuläre andererseits ist gemieden; selbst das Unvermutete wäre ein Erwartetes und Vorbereitetes und ergibt sich in stiller Konzentration auf das bis ins Kleinste hin Messbare und Bemessene.“

 

Franz Joseph van der Grinten

 

 

Gerd Jansen

Zeichner, Bildhauer, Institutsleiter

 

1956    in Goch (Niederrhein) geboren;

 

1975    Abitur am Gocher Gymnasium;

 

1975    Physikstudium in Göttingen bei G. von Minigerode

 

1977    Zivildienst

 

1979    Graphikstudium an der Kunstakademie Düsseldorf

                bei Rolf Sackenheim und Tünn Konerding

 

1980    Bildhauerei bei Tony Cragg und Erwin Heerich

 

1985    Meisterschüler von Erwin Heerich

 

1988    Heirat und neuer Wohnsitz in Basel

 

1992    neuer Wohnsitz in Grenzach-Wyhlen (bei Basel)

 

2000    Gründung des Instituts für bildnerisches Denken

mit dem Wunsch, das subjektive Reich von Imagination, Kunst und Musik mit dem des berechnenden Verstehens der Wissenschaft zu verbinden. (bislang 15 Ausstellungen und 16 Konzerte)

 

Verschiedene Stipendien, Kunstpreise und Ausstellungen; Arbeiten in privaten und öffentlichen Sammlungen sowie im öffentlichen Raum; Publikationen (Kataloge, Bücher, Graphikserien)

 

Seit 1997 sind die ‚Natürlichen Zahlen’ ausschließliches Thema seiner Arbeit.

 

Den ‚einfachen’ Vorgang des Zählens als Grundlage der Arbeit, der Vorgehensweise, des Denkens zu wählen, erweist sich als Schlüssel zu einem Ausweg aus bloßer Reduktion und Minimalisierung. Im Prinzip liegt hier ein Kompositionsverfahren vor, das auf einer festen und einer freien Komponente beruht. Fest steht die Folge der Natürlichen Zahlen und die strukturbildende Eigenart einiger dieser Zahlen, Primzahl zu sein. Frei ist, was und wohin gezählt und wie es den Augen präsentiert wird. Es entstehen Muster, Anordnungen, Kontraste, Gleichheiten, Proportionen, Gewichtungen, Spannungen und auch Illusionistisches. Auge und Denken werden herein genommen – und lassen sich herein nehmen – in das Zusammenspiel dieser kalkulierten Kräfte und befinden sich ‚augenblicklich’ in einer musikalischen Bewegung in der Zahl und Gedanke wesengleich sind.

 

Gerd Jansen

 

 

www.gerd-jansen.de                      info@gerd-jansen.de

 

 

Presse

 

 

 

 

 

 

Ouvertüre op.39,02

 

 

 

 

 

 

Ouvertüre op.39,03

 

 

 

 

 

 

Ouvertüre op.39,05

 

 

 

 

 

 

Gesang op.63,12

 

 

 

 

 

 

Duo dans l’espace op.24,01

 

 

 

 

 

 

Concerto op.60,02

 

 

 

 

 

 

Nocturne op.41,04

 

 

 

 

 

 

Nocturne op.53,05 Installation mit Warnbilnklampen, Freiburg

 

 

 

 

 

 

Pflüger Music op.106,03

 

 

 

 

 

 

Invention op.18,12

 

 

 

 

 

 

Prélude interférenz op.33,02

 

 

 

 

 

 

Prélude noir op.30,02

 

 

 

 

 

 

Toccata op.26,03

 

 

 

 

 

 

Variationen op.130 (Tisch) im Hintergrund Fantasia op.115,06