Postkarte 1995

 

 

 

Michael Growe

Zeichner, Maler

 

Michael Growe wurde 1960 in Warburg geboren. Er studierte an der Kunstakademie Düsseldorf. Seine Lehrer waren Gotthard Graubner, sein Bruder Bernd Growe und Erwin Heerich.

Growe arbeitet seit 1996 auf der Raketenstation Hombroich bei Neuss und lebt in Köln.

 

Im Hinblick auf die anhaltende Diskussion um den Standort und die Bedeutung von Malerei formuliert das Werk von Michael Growe einen gewichtigen Beitrag. Von zentralem Interesse ist für Growe die raumbildene Kraft der Farbe, ihre Fähigkeit, eine körperhafte Wirkungsintensität zu entwickeln und das Bewusstsein des Betrachters für die Erscheinungsvielfalt von Malerei zu schärfen. Auf Tafelbildern, bemalten Skulpturen und benutzbaren Möbel-Stücken entwickelt der Künstler ein originäres Ausdrucksvokabular, das der Farbe zu einer einzigartigen sinnlichen Präsenz verhilft. Seine Malerei vollzieht dabei den folgenreichen Schritt von der Wand in den Raum, von der einstmaligen Bindung der Farbe an die Fläche hin zu ihrer voluminösen Entfaltung im Raum. Sie zielt im wesentlichen auf die Schaffung eines durch Farbe entstehenden, sich im zeitlich bedingten Prozess der Wahrnehmung bildenden Körpers, der, frei im Raum platziert, eine eigenständige Identität besitzt und sich dem Betrachter als plastisches Gegenüber in den Weg drängt, um mit ihm in einen spannungsreichen Dialog einzutreten. Growes Bilder und Farbkörper machen Räumlichkeit auf besondere Art erfahrbar. In ihrem Kern verbirgt sich eine existentielle Grunderfahrung, die sich dem Betrachter über den Weg der sinnlichen Erkennntnis mitteilt und aus der heraus sich die Wirklichkeit in einem neuen Licht darbietet.

 

                                 Vorwort zum Katalogbuch ‚Zikkurat

 

 

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ohne Titel, 1992

 

 

 

 

Zikkurat, 2000

 

 

 

Klötze, gelb und rosa, 1998

 

 

 

 

Kleine Palette, 2001

 

 

 

 

Europalette, 2000

 

 

 

 

Institut, 2001

 

 

 

 

Ausstellung im Institut, 2001