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23. Institutsausstellung

Besichtigung samstags von 15 – 18 Uhr und jederzeit nach Absprache 0049-7624-989460

 

 

Kunst im Dialog – Teil 1

 

Eröffnung:

Samstag, 3. Februar 2007, 15 – 19 Uhr

Ausstellung bis zum 10. Juni

 

 

 

Gabriela Stellino – Freiburg

Andres Bally – Basel

Tiemo Schroeder – Lübeck

Gerhard van der Grinten – Stuttgart

Jochen Kitzbihler – Freiburg   

Gerd Jansen – Grenzach-Wyhlen

 

Presse

 

Ausstellungsfotos

 

Ein Jahres-Ausstellungsprojekt im Wandel der Begegnungen. In drei Ausstellungen werden kleine Werkgruppen von vielen, dem Institut verbundenen Künstlerinnen und Künstlern zu sehen sein. Die Gruppierungen der Akteure und die Auswahl der Arbeiten folgen dabei aber nicht thematischen Linien, sondern räumlicher Aufeinanderbezogenheit. 

 

 

 

‚Kunst im Dialog’ ist der Titel der diesjährigen Ausstellungsreihe im Institut für bildnerisches Denken in Grenzach-Wyhlen. Das Konzept von Institutsleiter Gerd Jansen sieht in dieser Reihe insgesamt 14 Künstlerkollegen aus Deutschland, der Schweiz und Japan in drei Ausstellungsteilen vor. Diese Vielfalt an Personen und Positionen innerhalb kurzer Zeit ist neu für das Institut. Kunst im Dialog bedeutet in diesem Zusammenhang nicht nur Gespräche über Kunstwerke, sondern weit mehr, die Gesamtbewegung aller Akteure und Besucher mit ihren persönlichen Visionen.

Von Werkbeispielen ausgehend Dialoge anzuregen, war von Anfang an ein Grundgedanke des Instituts. Im Gespräch hat Gerd Jansen in den letzten Jahren vielen Besuchern Zugang zu den Werken einzelner Künstler verschafft. Im ersten Teil der Reihe werden nun zunächst sechs Künstler Arbeiten zeigen, die in den unterschiedlichsten Medien gefertigt wurden. Vom Aquarell, dem Linolschnitt, der Collage, Radierung und Fotographie bis zur Skulptur und Installation sind auserlesene Beispiele zu sehen.

Gabriela Stellino aus Freiburg beschwört in ihren kleinen, überhaus sensibel und formal sehr reduziert angelegten Aquarellen die Küstenlandschaft bei Bahia in Brasilien. Himmel und Wolken beschäftigen auch Tiemo Schroeder aus Lübeck. Er schneidet jedoch kräftige Konturen in Linoleumplatten, die, mehrfach übereinander gedruckt, besonders die räumliche Wirkung und Bewegung zum Ausdruck bringen. Gerhard van der Grinten, im Institut bereits mit einer Einzelausstellung hervorgetreten, zeigt vor allem Aquarelle, die von Musik inspiriert wurden. Wiederum ist seine glänzende Virtuosität in der Pinselführung zu bewundern. Mit Auto-Skulpturen von Andres Bally aus Basel präsentiert sich dann ein dazu völlig verschiedenes Künstlertemperament. Aber auch hier ist zweifelsfrei eine überzeugende Meisterschaft in der Beherrschung der Mittel zu sehen. Gerd Jansen, ähnlich wie Bally von der konstruktiven Angehensweise herkommend, ist mit einer einfachen Schnurinstallation vertreten. Jansen und Bally kennen sich schon seit Studienzeiten. Sie haben vor einigen Jahren gemeinsam eine Skulpturenserie erarbeitet, die anlässlich dieser Ausstellung erstmals den Besuchern gezeigt wird. Jochen Kitzbihler aus Freiburg ist dieses Jahr im Institut ein Dauergast. Von ihm werden im Verlauf der drei Dialog-Ausstellungen immer wieder kleinere Steinskulpturen und Fotoarbeiten zu sehen sein. Für die Kunstinteressierten bietet also schon dieser erste Ausstellungsteil ein spannendes Spektrum an Künstlertemperamenten, an gestalterischen Mitteln und, davon ausgehend, viele Betrachtungs- und Gesprächsmöglichkeiten. Zusätzlich werden elf Pianisten in diesen Ausstellungen Klavierabende spielen und so die musikalischen Anteile in den Dialog einbringen.

 

 

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